Heute: Geschenke einpacken, Zwiebeln schneiden, Äpfel zerkleinern, Fisch verarbeiten,  Haare schneiden / färben / pflegen, Hautpflege nach dem Duschen – und Betten beziehen 😉

Jetzt mal wieder ein ganz neues Format Blogartikel. Die Idee dazu geistert mir schon eine ganze Weile im Kopf herum und es handelt sich diesmal um etwas rein Praktisches – keine Geschichte, kein Gedicht, kein VR. Ich möchte in diesem Format Blogartikel einige Tipps, Infos und Erfahrungen weitergeben, da es gerade an diesen Standarddingen unerfahrenen Menschen oftmals fehlt, wie ich bemerkt habe. Nicht nur im Bereich Haushalt – aber auch.

Wer nicht interessiert ist, geht also einfach darüber hinweg – wer ein wenig davon lernen kann und möchte – es ist mir eine Freude!

Los geht’s mit einer Standardtechnik, wie man ein Geschenk einpackt. Du brauchst dafür Geschenkpapier (hier zum Beispiel weihnachtliches), Kräuselband, Klebefilm und eine Schere:

Zwiebeln – so ziemlich jede Woche benötigt man sie zum Kochen oder Braten. Wer noch nie eine Technik zur Zerkleinerung gelernt bekam, zerschnipselt sie meist einfach irgendwie. Am Einfachsten hast du es aber wie unten folgend. 

Wenn man nach dem Schälen und Halbieren die Zwiebel mit kaltem Wasser abspült, brennen die Augen anschließend beim Zerkleinern weniger. Warum? Das liegt am Zwiebelsaft. 

Wobei wir auch gleich zu Äpfeln übergehen können … Als ich gesehen habe, wie ein Kollege einen seltsam eckig zerschnitt, war klar, dass man auch hier mal eine Technik zeigen könnte.

Nach der Zerkleinerung kann man Äpfel übrigens mit Zitronensaft (frisch oder aus der Flasche) beträufeln, damit sie nicht gleich bräunen (zum Beispiel im Obstsalat). Das passiert sonst schon, wenn man sie nur kurz stehen lässt. Außerdem die Schale der Äpfel möglichst nicht entfernen, da darunter die meisten Vitamine stecken.
Zitronensaft in der Flasche sollte am Besten zur Grundausstattung des Kühlschranks gehören.
Sorry übrigens für den leicht fleckigen Sweater, den ich trage – ist aber besser in der Küche bzw. bei der Hausarbeit 😉

Wer erinnert sich noch an die 3-S-Regel bei der Zubereitung von Fisch?
Diese gilt bei der Zubereitung jeglichen Fischfilets als Grundregel.

Säubern:
Rohes Fischfilet unter fließendem kalten Wasser abspülen und mit Küchenpapier trocken tupfen.

Säuern:
Anschließend mit Zitronensaft (frisch oder aus der besagten Flasche) beträufeln. Dies hilft auch gegen zu starkes Fisch“aroma“.

Salzen:
Im Anschluss salzen. Dann kann der Fisch – wie auch immer du es geplant hast – weiter verarbeitet werden.

Beim Friseur lässt es sich in der Regel gut Geld lassen 😉
Einen mittellangen bis langen Stufenschnitt (ähnlich der Bilder oben) kann man aber mit einer einfachen Technik gut selbst hinbekommen:
Nach dem Waschen die handtuchtrockenen Haare über Kopf kämmen und dabei darauf achten, dass die Spitzen vor deinen Augen eine gerade Linie bilden. Dann mit einer scharfen Schere einige Zentimeter – oder auch nur die Spitzen – gerade abschneiden. Die Haare fallen dann gestuft, siehe auch: Jennifer Aniston-Bob.
Friseurscheren gibt es übrigens mittlerweile sogar im Drogeriemarkt, zum Beispiel bei dm.
Ich schneide mir seit mittlerweile über zehn Jahren die Haare selbst; hatte die Technik mal in einer Zeitschrift gefunden und mich irgendwann vorsichtig herangewagt. Zum Friseur gehe ich nur noch alle paar Jahre zu „Wellnesszwecken“ oder wenn ich mir eine spezielle Technik wünsche.
Auch die Haarfarben im Drogeriemarkt werden immer besser; unter anderem Syoss ist eine empfehlenswerte Marke. Sogar Produkte für Strähnchen kann man mit durchaus gutem Ergebnis selbst zu Hause verwenden – ein bisschen Vorsicht und Übung, dann klappt es mit ganz einfachen Strähnchen.
Wer keine Drogeriemarktfarbe mag, kann nach eigenem Foto angemischte Wunschhaarfarbe online bestellen; ich habe dies schon bei eSalon getan. Dort wird die Farbe von Stylisten angemischt. Man muss ja nicht gleich ein Abo abschließen; du kannst die Farbe auch nach der gewünschten Zeit einfach neu bestellen, wenn du dir nicht alle zwei Monate die Haare färben möchtest oder es einfach erstmal ausprobieren willst.
Mit den Drogeriemarktscheren lassen sich, wie wir über die Corona-Lockdown-Zeit bemerkt haben, auch sehr gut Männerhaare / kurze Haare stylen. Einfach kämmen und über der Stirn beginnend strähnenweise vorsichtig kürzen. Du merkst dir einfach, zum Beispiel mit Hilfe deiner Finger, wie lange eine geschnittene Strähne jeweils sein soll. Um die Ohren und im Nacken kann man gut mit dem dafür vorgesehenen Trimmaufsatz eines Rasierapparates kürzen und ausrasieren. Und dann mit einem Nassrasierer gegebenenfalls verbleibende Haare im Nacken rasieren – und die Haut danach eincremen.
Seit dem ersten Lockdown schneiden wir nur noch selbst zu Hause Haare und keiner von uns geht mehr zum Friseur.
Für sehr dichte Haare gibt es sogar Effilierscheren (zum Ausdünnen) im Drogeriemarkt. Man benutzt sie wie folgt: https://www.helpster.de/effilierschere-benutzen-so-klappt-es_82889 .
Wir haben für unsere „Friseurprozedur“ daheim mittlerweile sogar einen Frisierumhang plus Rasierpinsel (online bestellt), was super gegen das Anhaften der geschnittenen Haare auf der Kleidung hilft.
Wer zur Pflege der Haare Haaröl benutzt, muss auch hier auf keine teuren Produkte zurückgreifen. Klettenwurzelöl, welches im Drogeriemarkt bei den Haarpflegeprodukten erhältlich ist, ist ein Mittel, das schon von unseren Großmüttern verwendet wurde. Ich fülle meines immer in eine Pumpflasche um. Nach dem Waschen ein paar Tropfen / Spritzer ins handtuchtrockene Haar als Hitzeschutz einkämmen; dann Haare fönen (klappt auch vor dem Glätten o.ä.).
Nach dem Fönen in die Spitzen / Längen eine geringe Menge einkneten – pflegt, sorgt für Glanz und hilft, Frizz zu vermeiden.
Wer nicht gerne Öl verwendet, kann stattdessen auch auf Produkte wie die Balea Haarmaske 3 in 1 zurückgreifen (als Hitzeschutz, Conditioner, Pflege – und natürlich auch als Maske).
Bei Haarkuren / Conditioner (nimm keine Spülung – diese ist nur für leichtere Kämmbarkeit – sondern besser Conditioner, dieser enthält nämlich noch Pflege) gilt allgemein: Auf die Haare auftragen und dann nochmals Strähne für Strähne einmassieren. Das sorgt für noch mehr Glanz.
Es reicht normalerweise, jede zweite Haarwäsche Conditioner zu verwenden (zum Beispiel o.g. Balea Haarmaske) und einmal wöchentlich eine Maske (wieder beispielsweise obige Balea Haarmaske – einfach länger einwirken lassen).

Ein Tipp zur Hautpflege nach dem Duschen / Baden
Die noch feuchte Haut dünn mit Babyöl einreiben und dieses dann einziehen lassen. Ersetzt Körperöl oder Bodylotion und ist sehr gut für empfindliche Haut geeignet. 

Und anbei ein Kniff, wie man ein Kopfkissen beziehen kann. Dieser ist auch für die Bettdecke anwendbar! 
Bettwäsche hängt man übrigens besser nur in den Monaten ohne „R“ nach draußen (also Mai, Juni, Juli, August). In allen anderen Monaten zieht sie draußen nämlich zu viel Feuchtigkeit aus der Luft.

Den nächsten Artikel zum Thema findest du hier:
Dies & Das (2)