SÜßER SCHLAF

Spontan inspiriert, kurz und schmerzl … okay, gut: Doch auch ein wenig schmerzvoll – oder zumindest bittersüß. Kurz allerdings definitiv, da in etwa 10 Minuten erstellt. Aber ich schreibe auch etwas Melancholischeres ab und zu ganz gerne: 

Komm, süßer Schlaf!

Du bist der einzige, der mich retten kann.

In tiefes Vergessen darf ich fallen – und manchmal schenkst du mir den Traum von einem Traum: Dass alles ist, wie ich‘s mir wünsche, dass alles gut ist, nichts mich quält oder falsch läuft, wenn ich träume – und im Traum denk ich dann, ich bin wach.

Und dann sind auch die Gegangenen wieder unter uns und ich spüre kurz diese unendliche Erleichterung – vor einem harten Aufwachen.

Komm, süßer Schlaf!

Rette mich aus den Gedankenspiralen, mach mich zum Machthaber über Schicksalhaftes.

Du duftest rosig wie samtige Pfingstrosenblüten, und so fühlst du dich auch an.

Ich kann tun, was ich immer wollte, bin fähig zu allem, und zwar mit Leichtigkeit.

Sei so echt wie ein immer gewünschtes Leben, fang mich daunenweich, so ich falle grad! 

Mein und meiner Lieben Schutzschirm, -netz und Erretter – manchmal sehne ich mich nur nach dir.

Alles kann dann leicht sein, perfekt und schön, alle Probleme sind weg, Dinge regeln sich von selbst zum Besten.

Komm, süßer Schlaf!

Manchmal will ich nichts anderes mehr als dich, als mich tief vergessen und wegträumen im Kokon deiner Lieblichkeit.

Bis dann mein Herz plötzlich wieder stolpert, ich zusammenzucke – ein Moment des Begreifens.

Und mir ist kalt … denn ich bin wach.

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